Retro Look ist gar nicht so retro

by Moritz on 31/01/2012

Seit einiger Zeit läuft die Retrowelle und gewinnt immer mehr an Fahrt. Wer erinnert sich nicht an orangefarbene Tapeten oder Fliesen aus den 60er oder 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts? Während diese in den darauffolgenden Jahrzehnten entfernt wurden, weil sie out und die Farben und vor allem Formen und Muster nicht mehr schick waren und der modernen Zeit entsprachen.

Retro ist zu einem Trend geworden, ein wahrer Hype ist ausgebrochen. In der Mode ebenso wie in der Architektur und Literatur. Retro Poster bieten Motive aus den 60ern und 70ern, wie Coca-Cola, Marilyn Monroe, Bikini Models als Collage oder aber die typischen Tapeten Muster zum an die Wand heften oder einrahmen. Wer einen Schritt weitergehen möchte der kann sich teile oder ganze Wände verzieren. Wandtattoos haften auf fettfreien Oberflächen, sind kinderleicht anzubringen und genauso einfach wieder ablösbar.

Doch was genau ist dieses Retro?

Retro bedeutet in erster Linie rückwärts. Der Ausdruck kennzeichnet vor allem sich an ältere Traditionen oder Merkmale zu orientieren bzw. diese wieder aufleben zu lassen.
Während es Retro in der Musik und im Autodesign schon länger gibt, ist er in anderen Bereichen eher neu. Heute findet der Begriff Retro in Zusammensetzung mit anderen Dingen Verwendung: Retro-Mode, Retro-Stil, Retro-Look oder Retro-Design.

Auffallend ist das Phänomen Retro in der Mode und das überall auf dem Erdball. Petticoat und Bundfaltenhose, einst verpönt, finden nun wieder Einzug in den Kleiderschrank, wie Schlaghosen und Gitarrenrock.

Woher kommt dieser Rückwärtstrend?

Erklärungen gibt es viele, doch die wohl einfachste ist, das die Kinder und Jugendliche von damals, die Produkte ihrer Kindheit wiederentdeckten. Wer erinnert sich nicht an die Serie Wickie? Hierzu gibt es heute sogar Kinofilme mit realen Darstellern.

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