Keramikmesser aus Japan

by Moritz on 14/05/2012

Keramikmesser aus Japan werden auch als Porzellanmesser bezeichnet. Als begeisterter Hobbykoch ist meine Familie immer darum bemüht, mir zu Geburtstagen und an Weihnachten etwas Nützliches zu schenken. Da ich sehr gerne koche, freue ich mich immer wieder über entsprechende Geschenke. Zum letzten Geburtstag gab es mal wieder ein Messer, von denen man als Koch nie genug haben kann. Dieses Mal bekam ich mein erstes Keramikmesser aus Japan geschenkt; mit schwarzem Griff und einer 13 cm langen Klinge aus Keramik.

Ich war zu nächst etwas skeptisch, da ich mit diesen Messern noch keine Erfahrung habe. Aber nach der ersten Nutzung war ich voll und ganz überzeugt. Vor allem die Schärfe dieses Messers ist beeindruckend. Ich benutze das Keramikmesser aus Japan hauptsächlich dafür, um Fisch zu filetieren oder Fleisch von Fett, Haut und Sehnen zu befreien. Aber zum Schneiden von Gemüse (Möhren, Kohlrabi, Paprika) ist es perfekt. Zudem liegt das Messer sehr leicht in der Hand. Beim Schneiden muss ich kaum Kraft aufwenden. An der glatten Klinge bleibt kaum etwas hängen, da das Messer wie durch Butter gleitet.

Ein paar grundlegende Dinge sollten allerdings beachten werden, damit die Freude an dem Keramikmesser aus Japan lange anhält. Harte Unterlagen wie Marmor oder Glas sind zum Schneiden ungeeignet, da sie das Messer auf Dauer schnell stumpf werden lässt. Besser sind Bretter aus Holz oder Plastik. Ein hochwertiges Messer wie dieses sollte nicht in der Spülmaschine, sondern von Hand gespült werden. Am sichersten aufgehoben ist es in einem Messerblock, einer Scheide, oder einem speziellen Besteckkasten. Bitte nicht herunterfallen lassen! Die Klinge ist äußerst empfindlich und kann leicht brechen. Auch muss man aufpassen so ein Messer beim Schneiden nicht stark zu verkanten.
Das klingt jetzt alles sehr kompliziert, ist es aber nicht. Diese Messer sind so scharf, dass man denkt man schneidet Butter.

Ich werde mir bestimmt noch mehr Keramikmesser kaufen oder schenken lassen.

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