Genießertipp: Urlaub im eigenen Garten

by Moritz on 23/03/2012

Beim Stichwort Urlaub denkt man ja gerne an Sommer, Sonne – und lange Strände, an denen die Wellen endlos rauschen. In deren weißen Sand man stundenlang spazieren gehen kann. An denen man ungestört die Gedanken in die Ferne schickt. Doch seien wir mal ehrlich: Mit „ungestört” ist am Strand nicht viel zu wollen. Kinder schreien, Eis und Müll verkleben den einstmals weißen Sand, und das Schwimmen im Meer wird zum stressigen Parcours zwischen Wasserbällen, Schwimmringen und Surfbrettern. Warum also nicht den Urlaub im eigenen Garten genießen?

Und damit meinen wir nicht, dass Sie sich auf eine Bastmatte auf den Rasen legen sollen. Das geht zwar auch, ist aber nicht halb so gemütlich wie ein Strandkorb. Denn den Urlaub am Meer symbolisiert wohl nichts besser als Strandkörbe – und auf die müssen Sie auch im eigenen Garten nicht verzichten. Seit sich 1882 eine Adelige in den Kopf gesetzt hatte, trotz fortschreitenden Rheumas am Strand sitzen zu wollen, und das am liebsten geschützt vor Sonne und Wind, lieben die Deutschen den Strandkorb heiß und innig. Das Schöne: Ein Strandkorb, in dem zwei Menschen Platz finden, ist längst nichts ungewöhnliches mehr – damit wird der Urlaub im eigenen Garten zur geselligen Angelegenheit.

©flickr by Harald HAEUSLER

Beim Kauf eines Strandkorbs für Ihren Garten sollten Sie allerdings ein paar wichtige Punkte beachten. Der erste wäre wohl die Frage, ob Sie lieber liegen oder sitzen – denn es gibt unter den Strandkörben sogenannte Halb- und Ganzlieger: Nur bei den letzteren können Sie die Rückenlehne ganz in die Horizontale bringen, wie es auch bei Sonnenliegen möglich ist. Wichtig ist bei beiden Modellen die Rückholfeder, sonst gibt’s jedes Mal Muskelkater, wenn Sie die Stellung der Rückenlehne verändern. Extras wie Büchertaschen, Fußlehnen oder Seitentische sorgen dafür, dass Sie den Strandkorb nur in äußersten Notfällen verlassen müssen – damit wird der Urlaub im eigenen Garten zur perfekten Entspannung.

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